Arbeitsplatz Ausschreibung für den Bereich der forensischen IT (Datenverarbeitungsgruppe – DVG) bei der Zentralen Kriminalinspektion Oldenburg

Für die Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg der Polizeidirektion Oldenburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Arbeitsplatz (m/w/d) für den Bereich der forensischen IT (Datenverarbeitungsgruppe - DVG) unbefristet in Vollzeit (39,8 Wochenstunden), bewertet nach Entgeltgruppe 10 TV-L zu besetzen. Der Arbeitsplatz befindet sich bei der Zentralen Kriminalinspektion am Standort Oldenburg und ist grundsätzlich teilzeitgeeignet.

Die Polizeidirektion Oldenburg ist verantwortlich für den Schutz der inneren Sicherheit und Ordnung in insgesamt drei kreisfreien Städten und 10 Landkreisen. Sie ist zuständig für die Abwehr von Gefahren, die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten, die Verkehrssicherheitsarbeit sowie die Kriminalitätsbekämpfung.

Mehr als 3.000 Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte, über 500 Verwaltungsbeamtinnen und -beamte sowie Beschäftige sind in der Polizeidirektion Oldenburg auf einer Gesamtfläche von 11.223 qkm für die Sicherheit von über 1,7 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern zuständig.

Wir suchen Sie zur Unterstützung dieser Kolleginnen und Kollegen bei der Erforschung und Aufklärung verschiedenster Straftaten in Zusammenhang mit der Bekämpfung der Organisierten Kriminalität und Schwerstkriminalität, insbesondere im Bereich der forensischen IT.

Der Arbeitsplatz umfasst u.a. folgende Tätigkeitsbereiche:

  • Beurteilung notwendiger Maßnahmen sowie Beratung und Unterstützung in Ermittlungsverfahren
  • Vorbereitung und Begleitung polizeilicher Maßnahmen (z.B. Durchsuchungen) in Bezug auf IT-Systeme
  • Selbständige und eigenverantwortliche digitalforensische Sicherung von Speichermedien und digitalen Spuren
  • Digitalforensische Datenaufbereitung und -auswertung
  • Netzwerk- sowie Schadsoftwareanalyse (DDoS-Attacken, Erpressungen, Botnetze, etc.)
  • Betreuung und Beratung im Zusammenhang mit Angriffen auf IT-Infrastrukturen
  • Aufbereitung und Dokumentation der Arbeitsschritte sowie der Datensicherungs- und Auswerteergebnisse im gerichtsverwertbaren Gutachterstil sowie deren Vertretung als sachverständige(r) Zeugin/Zeuge vor Gericht
  • Beratung der Dienststelle bei der Interpretation und Analyse der erlangten Ergebnisse
  • Entwicklung eigener sowie Anpassung vorhandener Softwaretools für den Aufgabenbereich der Digitalen Forensik

Bewerber/innen müssen ein abgeschlossenes einschlägiges Studium (Bachelor oder Diplomstudium im Bereich der Informatik oder vergleichbar) vorweisen.


Vorkenntnisse im Bereich der Betriebssysteme für Endanwender Windows, Linux Distributionen, MAC OS und geläufigen Smartphone BS; heterogene Netzwerke und Kommunikationssysteme; Internettechnologien; Virtualisierung; IoT-/Car Forensic; Kryptographie; spezifische Kenntnisse div. Anwendungsprogramme; Mobilfunk- und GSM-Technik sind wünschenswert. Ferner werden Kenntnisse in den Programmier- und Scriptingsprachen sowie in technischem Englisch vorausgesetzt. Die Teilnahme an umfangreichen Fortbildungsmaßnahmen ist verpflichtend.


Uneingeschränkte Bereitschaft zur Einarbeitung in die bei der Polizei eingesetzten Techniken im jeweiligen Dienststellenbereich sowie zur Ausübung der Tätigkeiten bei allen Dienststellen im gesamten örtlichen Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion wird ebenso erwartet wie die Bereitschaft zur flexiblen Arbeitsleistung im Rahmen von polizeilichen Sondereinsätzen.

Hohe Belastbarkeit, Team- und Kontaktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und organisatorisches Talent werden vorausgesetzt, ebenso die Fähigkeit zum abstrakten und analytischen Denken sowie die Fähigkeit, Sachverhalte im Mündlichen wie im Schriftlichen strukturiert darzulegen.

Der Führerschein der Klasse B ist erforderlich.

Wir bieten Ihnen eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit bei der Polizei Niedersachsen im öffentlichen Dienst. Sie erhalten neben dem Regelgehalt der Entgeltgruppe 10 TV-L zum Jahresende eine Sonderzahlung sowie eine betriebliche Altersversorgung (VBL). Der Erholungsurlaub beträgt 30 Tage pro Kalenderjahr.

Für nachhaltige und familienfreundliche Personalpolitik hat die niedersächsische Polizei das Dauerzertifikat zum „audit berufundfamilie" erhalten.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden nach Maßgabe des SGB IX bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerbern werden zur Wahrung ihrer Interessen gebeten, das Vorliegen einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Bewerbungsschreiben mitzuteilen. Bei Bedarf kann der Kontakt zur Schwerbehindertenvertretung für entsprechende Rückfragen über die u. g. Erreichbarkeit hergestellt werden.

Zum Abbau von Unterrepräsentanz im Sinne des Nds. Gleichberechtigungsgesetzes sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht. Die Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind willkommen.

Für Rückfragen stehen Ihnen Frau Klattenhoff (Zentrale Kriminalinspektion Oldenburg / Tel.: 0441/790-7006) und Frau Ruhl (Dezernat 13 / Tel.: 0441/799-1333) zur Verfügung.

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte mit Anschreiben, Lebenslauf und Nachweisen (Ausbildungsabschluss, Zeugnisse, Fortbildungsnachweise etc.) bis zum 03.09.2020 unter dem Stichwort „Datenverarbeitungsgruppe" per E-Mail in einem einzigen pdf-Dokument mit einer Größe bis 4 MB an:

bewerbung@pd-ol.polizei.niedersachsen.de

Zu Zwecken der Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten gespeichert. Nähere Informationen nach Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie unter:

https://www.pd-ol.polizei-nds.de/aktuelles/stellenangebote/hinweise-zur-datenverarbeitung--113293.html

Sie können Ihre Bewerbung auch postalisch an uns senden:

Polizeidirektion Oldenburg

- Dezernat 13 -

Theodor-Tantzen-Platz 8

26122 Oldenburg

Wir bitten Sie, uns in diesem Fall nur Kopien einzureichen, da wir diese aus Kostengründen nicht zurücksenden. Die zugesandten Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet. Sofern die Rücksendung der Unterlagen gewünscht wird, ist den Bewerbungsunterlagen ein frankierter und adressierter Rückumschlag beizufügen.

Sind oder waren Sie bereits im öffentlichen Dienst beschäftigt, erklären Sie bitte in Ihrer Bewerbung das Einverständnis zur Einsicht in Ihre Personalakte unter Nennung der Ansprechperson in der zugehörigen Personalstelle.

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