IT-Spezialist/in im Bereich Ermittlungen (m/w/d)


Bei der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Arbeitsplatz als


IT-Spezialist/in im Bereich Ermittlungen (m/w/d)


zu besetzen. Der Arbeitsplatz ist derzeit nach Entgeltgruppe 11 TV-L bewertet. Eine endgültige Bewertung erfolgt ab dem 01.01.2021 entsprechend der ab diesem Zeitpunkt neu geltenden Entgeltordnung zum Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).


Der Arbeitsplatz umfasst u.a. folgende Tätigkeitsbereiche:

  • Schadsoftware auf befallener Hardware zu erkennen, zu analysieren und zu dokumentieren
  • eigenständig neue oder ergänzende Softwarelösungen zur Unterstützung von Ermittlungstätigkeiten zu entwickeln (dabei könnte es sich beispielsweise um die Migration von ermittlungsrelevanten Daten handeln)
  • Cybercrime-Fortbildungen und -Schulungen für Polizeibedienstete mitzugestalten und eigenständig zu konzipieren und durchzuführen
  • Recherchen im OSINT-Bereich


Ein erfolgreich abgeschlossenes, einschlägiges Studium

  • der Informationstechnologie (vorzugsweise Informatik oder Wirtschaftsinformatik) oder
  • der Mathematik oder
  • der Statistik oder
  • der Physik

und eine mehrjährige Berufserfahrung ist Voraussetzung für eine Bewerbung.


Weiterhin werden von dem Arbeitsplatzinhaber verlangt:

  • fundierte Kenntnisse im Bereich gängiger Betriebssysteme
  • Kenntnisse im Bereich von Datenbanken (z.B. mySQL, PostgreSQL, Informix) und Netzwerktechnik (z.B. Aufbau und Funktionsumfang von IP-Netzwerken und deren Komponenten)
  • fundierte Kenntnisse in mindestens zwei Programmiersprachen bzw. Skriptsprachen (z.B. C, C++, Java, PHP) sowie der zugehörigen Frameworks
  • bereits umfangreich mit den gängigsten Internetdiensten gearbeitet zu haben und Kenntnisse über deren Funktionsweise zu besitzen


Vorhandene, anerkannte IT-Zertifikate aus dem Sicherheitsbereich wie z.B. CompTIA Security+, CCNA Security - Cisco Certified Network Associate, CCNP Security - Cisco Certified Network Professional Security, CISA - Certified Information Systems Auditor, CEH - Certified Ethical Hacker oder CISSP - Certified Information Systems Security Professional sind von Vorteil.


Hohe Belastbarkeit, Team- und Kontaktfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein und organisatorisches Talent werden vorausgesetzt, ebenso die Fähigkeit, analytisch zu denken, sorgfältig und strukturiert zu arbeiten sowie Sachverhalte im Mündlichen wie im Schriftlichen strukturiert darzulegen. Darüber hinaus sollten Bewerber/innen die englische Sprache gut in Wort und Schrift entsprechend den Sprachniveaustufen B1/B2 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen beherrschen und über Kommunikations- und Präsentationsgeschick verfügen. Auch Kenntnisse in der Anwendung der einschlägigen Paragraphen des Strafgesetzbuches (StGB) sind wünschenswert.


Bewerberinnen und Bewerber sollten sich zudem selbstständig in schwierige technische Abläufe einarbeiten und auch unter Zeitdruck qualifizierte Ergebnisse erarbeiten können. Zudem sollte eine uneingeschränkte Bereitschaft bestehen, sich fortlaufend selbständig weiterzubilden.


Uneingeschränkte Bereitschaft zur Einarbeitung in die bei der Polizei eingesetzten Techniken im jeweiligen Dienststellenbereich sowie zur Ausübung der Tätigkeiten bei allen Dienststellen im gesamten örtlichen Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion wird ebenso erwartet wie die Bereitschaft zur flexiblen Arbeitsleistung im Rahmen von polizeilichen Sondereinsätzen. Die Teilnahme an umfangreichen Fortbildungsmaßnahmen ist verpflichtend.


Der Führerschein der Klasse B ist erforderlich.


Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden nach Maßgabe des SGB IX bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerberinnen und Bewerbern werden zur Wahrung ihrer Interessen gebeten, das Vorliegen einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung bereits im Bewerbungsschreiben mitzuteilen. Bei Bedarf kann der Kontakt zur Schwerbehindertenvertretung für entsprechende Rückfragen über die u. g. Erreichbarkeit hergestellt werden.


Zum Abbau von Unterrepräsentanz im Sinne des Nds. Gleichberechtigungsgesetzes sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.


Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind willkommen.


Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte mit Anschreiben, Lebenslauf und Nachweisen (Schul- und Berufsabschluss, Fortbildungsnachweise etc.) bis zum 28.02.2021 unter dem Stichwort „IT-Spezialist/in Ermittlungen" per E-Mail in einem einzigen pdf-Dokument mit einer Größe bis max. 4 MB an:


bewerbung@pd-ol.polizei.niedersachsen.de


Sie können Ihre Bewerbung auch postalisch an uns senden:


Polizeidirektion Oldenburg

- Dezernat 13 -

Theodor-Tantzen-Platz 8

26122 Oldenburg


Wir bitten Sie, uns in diesem Fall nur Kopien einzureichen, da wir diese aus Kostengründen nicht zurücksenden. Die zugesandten Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet. Sofern die Rücksendung der Unterlagen gewünscht wird, ist den Bewerbungsunterlagen ein frankierter und adressierter Rückumschlag beizufügen. Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung an, wie bzw. wo Sie auf unsere Arbeitsplatzausschreibung aufmerksam geworden sind.


Sind oder waren Sie bereits im öffentlichen Dienst beschäftigt, erklären Sie bitte in Ihrer Bewerbung das Einverständnis zur Einsicht in Ihre Personalakte unter Nennung der Ansprechperson in der zugehörigen Personalstelle.


Zur Vorbereitung und anschließenden Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden durch das Dezernat 13 der Polizeidirektion Oldenburg Ihre Daten erhoben. Nähere Informationen nach Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) finden Sie unter


https://www.pd-ol.polizei-nds.de/aktuelles/stellenangebote/hinweise-zur-datenverarbeitung--113293.html


Für Rückfragen stehen Herr Traß (Dezernat 11 / Tel.: 0441/799-1122) und Frau Küpker (Dezernat 13 / Tel.: 0441/799-1332) zur Verfügung.

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