Stellenausschreibung "Sachbearbeiter/-in Regionale Beratungsstelle"

Im Dezernat 13 der Polizeidirektion Oldenburg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein Arbeitsplatz
als
„Sachbearbeiter/in Regionale Beratungsstelle"

zu besetzen. Die Regionale Beratungsstelle ist eine interne Beratungseinrichtung für die
Beschäftigten der Polizeidirektion Oldenburg sowie deren Angehörige. Dienstsitz ist Oldenburg.
Der Arbeitsplatz ist bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 11 TV-L
bewertet und grundsätzlich teilzeitgeeignet.

Der Arbeitsplatz umfasst insbesondere folgende Tätigkeiten:- Krisenintervention im polizeilichen Alltag nach hoch belastenden Einsatzsituationen und
BAO-Lagen
- Beratung und Praxisbegleitung der polizeilichen Einsatzkräfte und belasteten
Organisationseinheiten in besonderen persönlichen Problem- und Belastungssituationen
durch Anwendung fachspezifischer Formate wie Konfliktmanagement, Mediation,
Moderation, Coaching, Supervision, Teamentwicklung u.a.
- Beratung aller Beschäftigten in sozial bedeutsamen und einsatzbezogenen Situationen
- Referententätigkeit im Bereich der Aus- und Fortbildung
- Kooperation mit dem Sozialwissenschaftlichen Dienst (SWD), dem Medizinischen Dienst,
den Polizeiseelsorgern, PI-/PD-Beauftragten, Personalvertretungen und anderen
Einrichtungen der Beratung, Therapie und öffentlicher Gesundheitsdienste.
Gesucht wird eine engagierte Persönlichkeit, die nachfolgend genannte Voraussetzungen erfüllt:
Bewerber/innen müssen ein abgeschlossenes einschlägiges Studium zum/r Sozialarbeiter/in /
Sozialpädagogen/in mit staatlicher Anerkennung vorweisen und eine mehrjährige Berufserfahrung
aufbauend auf die erworbene akademische Qualifikation in dem betreffenden Tätigkeitsfeld
nachweisen können.
Der Aufgabenbereich verlangt von der/dem zukünftigen Arbeitsplatzinhaber/in zudem eine
überdurchschnittliche Kommunikationsfähigkeit und ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, die
Fähigkeit und Bereitschaft zum selbstverantwortlichen Handeln sowie ein hohes Maß an
Belastbarkeit und Stressstabilität. Zudem ist eine ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstreflexion und
konstruktiver Umgang mit Kritik ebenso wie ein sehr hohes Maß an Bereitschaft und an Fähigkeit
zur Arbeit im Team sowie eine starke Integrationsfähigkeit erforderlich. Die unbedingte
Bereitschaft zur Teilnahme an regelmäßigen Fall- und Teamsupervisionen sowie die Bereitschaft zur
unmittelbaren Wahrnehmung von Krisenintervention auch außerhalb der regelmäßigen
Dienstzeiten wird vorausgesetzt. Erfahrungen in der praktischen Durchführung von Moderationen
und Präsentationen sowie der Gestaltung von Seminaren sowie fachspezifische Kenntnisse in
beratenden Unterstützungsangeboten bzw. professionellen psychosozialen Hilfeformaten oder
annähernd vergleichbaren Aufgabenwahrnehmungen wären von Vorteil.
Für die Tätigkeit als Referent im Bereich der Aus- und Fortbildung sind Kenntnisse und Erfahrungen
im Bereich der Erwachsenenbildung wünschenswert.
Weiterhin werden gute Kenntnisse und praktische Erfahrungen in der Nutzung von IuKAnwendungen
(insbesondere MS Office-Produkte wie PowerPoint etc.) vorausgesetzt. Kenntnisse
der Aufbaustruktur der Polizeidirektion Oldenburg sowie Erfahrungen im Einsatzwesen wären
wünschenswert.
Es wird die flexible Bereitschaft erwartet, dass auch außerhalb der regulären Arbeitszeiten im
aktuellen Bedarfsfalle Dienst geleistet wird.
Bei gleicher Eignung werden Bewerberinnen und Bewerber mit Schwerbehinderung bzw.
Gleichstellung nach Maßgabe der für sie einschlägigen Vorschriften bevorzugt berücksichtigt.
Bewerberinnen und Bewerber werden zur Wahrung ihrer Interessen vor diesem Hintergrund
gebeten, das Vorliegen einer Schwerbehinderung bzw. Gleichstellung im Sinne von § 68 SGB IX
bereits in ihrer Bewerbung mitzuteilen bzw. nachzuweisen. Bei Bedarf kann der Kontakt zur
Schwerbehindertenvertretung für entsprechende Rückfragen über die u.g. Erreichbarkeit
hergestellt werden. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund sind willkommen.
Für Rückfragen stehen Herr Krause-Fischer (Dezernat 13 - RBS / Tel.: 0441/790-1371) und Frau
Raasch (Dezernat 13 / Tel.: 0441/799-1331) zur Verfügung.
Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte mit Anschreiben, Lebenslauf und Nachweisen
(Studienabschluss, Urkunden, Fortbildungsnachweise etc.) bis zum 07.12.2018 per E-Mail in einem
einzigen pdf-Dokument mit einer Größe bis 4 MB an:
annika.raasch@polizei.niedersachsen.de
Zu Zwecken der Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten
gespeichert. Nähere Informationen nach Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO)
finden Sie unter:
https://www.pd-ol.polizei-nds.de/aktuelles/stellenangebote/hinweise-zur-datenverarbeitung--113293.html

Sie können Ihre Bewerbung auch postalisch an uns senden.Polizeidirektion Oldenburg
- Dezernat 13 -
Theodor-Tantzen-Platz 8
26122 Oldenburg

Wir bitten Sie, uns in diesem Fall nur Kopien einzureichen, da wir diese aus Kostengründen nichtzurücksenden. Die zugesandten Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter
Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet. Sofern die Rücksendung der
Unterlagen gewünscht wird, ist den Bewerbungsunterlagen ein frankierter und adressierter
Rückumschlag beizufügen. Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung an, wie bzw. wo Sie auf unsere
Arbeitsplatzausschreibung aufmerksam geworden sind.
Sind oder waren Sie bereits im öffentlichen Dienst beschäftigt, erklären Sie bitte in Ihrer
Bewerbung das Einverständnis zur Einsicht in Ihre Personalakte unter Nennung der Ansprechperson
in der zugehörigen Personalstelle.
Im Auftrage
Raasch

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